Einladende Räume fördern Dialog und Arbeiten im Team

Innenarchitektur, Stadtplanung und Architektur zählen zu den Kernthemen des Kemptener Architekturbüros f64. Der Umzug von der Füssener Straße 64 – Ursprung der Bezeichnung f64 – in die neue Parkstadt Engelhalde ermöglicht dem Team, all die Vorteile moderner Raum- und Quartiergestaltung selbst zu erleben: einfachere Absprachen, denn das Team musste zuvor über zwei Gebäude verteilt arbeiten; bessere Kommunikation, da eine flexible Raumgestaltung und ein attraktiver Begegnungsraum interdisziplinären Austausch fördern; kreative Atmosphäre, denn Arbeit verzahnt sich mit Freiraum, urbanes Flair mit Natur und Landschaft.
Preiswürdige Ortsmitte in Legau
Wie erfolgreich dieser Kreativansatz ist, zeigen rund 40 Auszeichnungen, die f64 inzwischen für Projekte in und außerhalb des Allgäus erzielen konnte. Jüngstes Beispiel ist die neue Ortsmitte aus Gemeindesaal und Gasthof in Legau. Das Projekt gewann 2025 gleich drei Preise: den Deutschen Holzbaupreis, den iF Design Award sowie das Architektouren-Prädikat KlimaKulturKompetenz in der Kategorie Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.






„Legau war eigentlich so ausgeschrieben, dass alle Nutzungen in ein einziges Gebäude sollten“, erläutert Martin Kopp, Architekt und Stadtplaner. „Das wäre pragmatisch gewesen. Aber ein Blick in die Vergangenheit zeigte: So war es nie gewesen. Deshalb haben wir zwei Gebäude vorgeschlagen, einen Gemeindesaal und einen Gasthof. Als Ensemble greifen sie die strukturellen Maßstäbe des Ortes auf, gleichzeitig lassen sie eine Nutzung der Freiflächen für Feste oder einen Biergarten zu.“
Ganzheitlicher Ansatz
Gegründet 2003, zählt f64 heute zu den größten Architektur- und Stadtplanungsbüros im Allgäu mit einem Team aus rund 50 kreativen Köpfen. Die Fachkräfte aus Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung beschäftigen sich mit Objekt- und Wohnungsbau, der baulichen Entwicklung und Nutzung in ländlich geprägten Kommunen sowie Städten, mit Nachverdichtung und der Behebung von Leerstand.
Dabei geht es immer um einen ganzheitlichen Ansatz. „Hier im Haus leben wir vom Vorteil der zwei Blicke – dem von außen und dem von innen auf ein Gebäude“, erklärt Thomas Meusburger, Architekt, Stadtplaner und Mitbegründer des Unternehmens. „Für beides haben wir hier im Haus umfängliche Expertise.“
Serielles Bauen und nachhaltige Lösungen
Eines der Topthemen der Baubranche ist kostengünstiges, schnelles Bauen. In diesem Kontext realisierte f64 ein neues Schülerwohnheim des Kreis-Berufsschulzentrums in Biberach mit Massivholzmodulen aus serieller Fertigung. Konzipiert als Passivhaus, wurden zwei Typen an Holzmodulen – Doppel- und Einzelzimmer – auf Keller und Erdgeschoss aus Ortbeton gestellt.
„Die einzelnen Einheiten wurden vollständig im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch zusammengestellt und aufgestapelt“, beschreibt Thomas Meusburger den Aufbau. „Gerade für ein Wohnheim mit gleichen Einheiten bietet sich die Modulbauweise mit Außenwandelementen als wirtschaftliche Option an.“
„Fühlen Sie sich damit wohl? Diese Frage stellen wir uns täglich: bei unseren Planungen und Entwürfen ebenso wie im täglichen Miteinander mit Kunden und unserem Team.“– Geschäftsführung f64: Thomas Meusburger, Martin Kopp, Rainer Lindermayr
Wie diese Beispiele zeigen, punktet das Architekturbüro f64 als Arbeitgeber mit spannenden Projekten und einem offenen Umgang auf Augenhöhe. Dank ihres eigenen handwerklichen Wissens legen Geschäftsleitung und Ausbilder großen Wert darauf, eine gute Ausbildung zu vermitteln: Sie nehmen sich bewusst Zeit, binden Werkstudenten, Auszubildende und Schüler von Anfang an in die Projekte ein und fördern Eigeninitiative. Bewerbungen sind willkommen.
f64 Architekten und Stadtplaner GmbH
Leonhardstraße 17
87437 Kempten
Telefon 0831 960168-0
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